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Chris Murray

Welche CDs, DVDs, Bücher etc. sind top oder Flop?

Beitragvon Inspektor Javert » 11.08.2005, 07:13

So, habe sie dann gestern doch mal gekauft :D

Ist wirklich ganz gut geworden, extrem fällt natürlich der Unterschied zwischen den Orchestereinspielungen (Scarlet Pimpernel) und den für die CD produzierten Arrangements auf, die gefielen mir schon auf den anderen Karaoke CDs von SOund of Music nicht immer. Besonders gut gelungen finde ich allerdings die etwas ungewöhnlichen Arrangements von "Die Welt ist völlig irr" und "Herodes Song", das ist wirklich mal was anderes. Witzig!

"Nosferatu" finde ich sehr enttäuschend, ein typisch nichtssagender Wildhorn, den man schon mehrfach irgendwo anders gehört hat, ich singe da immer laut mit: "Lisa Carew, can this be you? What kind of man is this you've taken? Can you not see the kind of life that this would be - you are mistaken!".....das passt ziemlich gut drauf und stimmt auch von der Melodie zu 85%. Wildhorn halt.

Christopher Murray ist allen Songs gewachsen und fast alle Interpretationen sind wirklich mehr als gelungen.

Glückwunsch! Mehr davon!
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Beitragvon ete » 15.08.2005, 10:54

@ Inspector

Kennst du die HP von Chris?

Meine Frage ist ob die Songs unterschiedlich sind. Meine Befürchtung ist nämlich das die gleichen Lieder auf CD und HP sind. Die Songs auf der HP kann ich nämlich für nix runter laden...

danke
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Geil!

Beitragvon Gast3 » 15.08.2005, 14:16

Die CD ist das beste, was mir seit langem auf den CD-Spieler gekommen ist. Hammergut! Chris Murray wünscht man sich noch viel öfter in grossen Rollen auf der Bühne- Jekyll und Hyde wäre z.B. sehr klasse für ihn- finde ich!
Und ich zumindest würde mich über Wildhorn´s Dracula in Deutschland sehr freuen!!!
Gast3
 

Beitragvon killerqueen » 15.08.2005, 15:05

an ete

das sind alles neue studio einspielungen sind und sonst nirgend wo zu haben, ausser den beiden scarlet tracks die aus rechtlichen gründen unverändert von der original cast cd übernommen werden mussten. ich habe die cd gekauft und kann sie uneingeschränkt empfehlen. 8) 8) 8)

k.q. :D
killerqueen
 

Beitragvon Inspektor Javert » 15.08.2005, 15:35

Stimmt, das sind nicht die Tracks von seiner Seite, aber die Orchestertracks sind von den diversen Sound of Music-Karaoke-CDs, also alles aus Elisabeth, Tanz und Mozart. Die anderen sind aber auch in dem Stil. Das Playback zu Glöckner ist aber noch original aus STELLA-Zeiten.
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Beitragvon Gast » 16.08.2005, 01:55

Äh - korrigiere mich, wenn ich falschliege, aber michinteressiert bei einem Solo-Album im wesentlichen, wie der GESANG ist, und alle Tracks außer Scarlet wurden neu eingesungen. Oder kaufst du deine Musical-CDs danach, welche Playbacks benutzt werden?!?!?! (Übrigens: Karaoke sind Begleit-CDs mit mitlaufendem Text, meist von minderer Qualität. Bei den erwähnten Playback-CDs von koen Schoots handelt es sich um progessionell erstellte Orchesterplaybacks für den professionellen Gebrauch).
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Beitragvon Inspektor Javert » 16.08.2005, 16:13

Tja, so unterschiedlich sind die Geschmäcker eben, ich höre immer sehr genau auf den Orchestertrack, und da ist mir bei Solo-CDs manchmal ein Mann am Klavier oder eine Drei-Mann-Combo lieber als ein billig produzieres Synthesizer-Orchester.

Was nun Herrn Schoots Arbeit betrifft, so bezweifle ich nicht sein Können, aber wenn man man einen Track mit dem Sinfonieorchester Halle und dann einen seiner Karaoke-Tracks dahinter hört, zieht sich bei mir nunmal alles schmerzlich zusammen. Die Karaoke-Tracks der Sound of Music-CDs sind natürlich viel besser als die meisten anderen Karaoke-CDs, aber man kann doch immer noch deutlich den Meister am Keyboard hören. Da würde ich (wenn ich selbst sänge) z.B. lieber die Playback-CD der Vereinigten Bühnen kaufen, um Karaoke zu singen, DAS ist nicht nur ein professionell erstelltes Playback, sondern ein volles Original-Orchester-Playback.

An Christopher Murrays Leistung habe ich auch in keinster Weise herumgemäkelt und es ist ja klar, dass man für eine CD, die 14.95 Euro kostet, kein Orchester engagieren kann. Aber wenn man sich z.B. das Arrangement von Jekyll & Hyde ansieht, für das Herr Schoots ja nun selbst verantwortlich war, dann kann man da schon Unterschiede festtellen. Von Bremen mit vollem, supertollem Orchetsrklang über Wien (wo es auf der CD klingt wie eine Blaskapelle) bis nach Köln, wo ja wirklich nur ein paar Männchen saßen und es sich auch entsprechend anhörte.

Das tut mir weh, deshalb würde ich das auch bei einer CD-Rezension immer erwähnen. Bei Dracula am Broadway waren es auch nur 4 oder 6 Leute im Orchester, was ja auch nicht ohne Kritik geblieben ist, das würde ich persönlich dann auch eher eine Band nennen. Egal wieviele Keyboards oder Synthesizer.
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Beitragvon Gast » 16.08.2005, 23:56

"Drei-Mann-Combo"? Bei Lektüre des Booklets wäre vielleicht aufgefallen, dass drei Orchesterspieler plus Herr schoots dabei waren, also nicht alles synthi
Natürlich ist ein volles orchester besser, aber bei vielen tracks sind die Arrangements ecfht gelungen (die Welt ist völlig irr, gethsemane...9
Gast
 

Beitragvon PhilippG » 24.08.2005, 11:53

So, hier is meine Kritik:

Eröffnet wird die CD von einem grandiosen "Gethsemane", das sich auch am Ende der CD in der deutschen Fassung nocheinmal in einer völlig anderen und neuen Version zeigt. Es bestehen wohl kaum irgendwelche Zweifel, dass er den Jesus in Erfurt nicht gut spielt, denn dass er das Musical sehr mag merkt man auch an seinem "Herod´s Song" den er auch lustig und facettenreich singt. Das waren nun die 3 Webber-Songs die auf der CD zu finden sind. Genauso viel findet man auch vom Kunze/Levay-Team. Aus Elisabeth singt er "Der letzte Tanz" in einer doch sehr gewöhnungsbedürftigen, aber auch sehr eingänglichen Form, bei der er auch nicht versucht irgendeinen anderen Tod (ihr wisst wen ich meine) zu kopieren. Außerdem singt er "Kitsch!" auch wieder aus Elisabeth und hier muss mannun sagen, dass er als Lucheni deutlicher vorstellbar wäre, als als Tod. Desweiteren noch von Kunze und Levay ist "Wie kann es möglich sein?", das mir aber schlichtweg von ihm nicht gefällt. Im großen und ganzen finde ich ihn für ein Kunze/Levay-Musical auch nicht besonders gut geeignet, dagegen ist er aber DER perfekte Typ für ein Wildhorn-Stück. Wirklich jede Person, ob es aus Jekyll&Hyde, Dracula oder Scarlet Pimpernel wird von ihm perfekt auf der CD dargestellt. Dabei ergreift er auch nicht nur die Klassiker aus den genannten Wildhorn-Musicals, sondern probiert auch mal etwas neues. "Nosferatu" wurde das erste Mal recorded und man muss sagen, dass es sich Herr Murray schlichtweg verdient hat, der erste zu sein,der diesen Song auf CD aufnimmt. Neben dem toll gesungenen "Dies ist die Stunde" bringt er aus Jekyll&Hyde auch noch "Die Welt ist völlig irr" in einer völlig "irren" und genialen Fassung. Nun aber zu den 4ten, weltberühmten Musicalmachern. Ohne Zweifel und sehr routiniert singt Murray verschiedene Songs aus dem Boublil/Schönberg-Musical Les Misérables. Er schlüpft dabei in die Rolles des Valjean und in die Rolle des Javert, die er auch schon in Berlin gecovert hatte. Beides einwandfrei und fehlerlos.Dann kommen noch die sogenannten Highlights der CD. An 10ter Stelle der CD findet sich "Die unstillbare Gier", der aus Jim Steinman´s Feder stammt und von Chris Murray super gesungen wird. Das zweite und absolute Highlight ist "Draußen" aus dem Glöckner von Notré Dame,das von Alen Menken geschrieben wurde. Er interpretiert es wirklich, als ob er die Rolle leben würde...(das soll aber keine Anspielung auf Murray´s Aussehen sein :D) . Das wars nun zum Inhalt der CD und nun komm ich noch zum wirklich ziemlich einzigen Manko... das Design der CD ist laienhaft. Vorne ein Bild von Murray und hinten noch ein Bild, wie er gerade in den Schweizer Bergen wild durch die gegend hüpft und das in einer sehr komischen Uniform (ganz in Schwarz und das Shirt in die Hose gesteckt). Darüber kann man aber bei dem Inhalt der CD locker drüberweg sehen und sich auf ein paar wunderschön interpretierte Songs freuen.
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Beitragvon M Firmin » 26.04.2006, 12:09

Meiner Meinung nach ist dieses Album eins der besten Soloalben, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind. Chris Murrays Interpretationen sin meiner Meinung nach richtungsweisend. Speziell von seinem Javert und seinem Tod können sich andere Musicaldarsteller (Ich möchte keine Namen nennen Uwe Kröger ) eine dicke Scheibe von abschneiden. er bringt eine unwahrscheinlice Dramatik in die Titel . Das Album ist auch geeignet für Einsteiger, da die Arrangements ziemlich originalgetreu sind. hier und da gibt es leichte Veränderungen, die mir aber positiv ins Gewicht fallen. En Beispiel dafür ist der Einsatz cder Bassgitarre bei "die Welt is völlig irr". Sie gibt dem Titel ein unheimlichen Drive. Ebenso die Zirkusatmosphäre bei "Herod's Song". Es macht den Titel einen komischen Touch. Ein weiteres plus ist, dass sämtliche Titel auf deutsch gesungen werden.
Amities

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