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Welche Musicalschule würdet ihr wählen?

Diskussionen rund um Musicals / Produktionen

Wenn ihr die Wahl zwischen den folgenden 5 Musicalschulen hättet, welche würdet ihr wählen?

UdK Berlin
4
33%
Folkwang Essen
2
17%
JvdeA Hamburg (Stipendienplatz)
3
25%
Konservatorium Wien
0
Keine Stimmen
Theater Akademie München
3
25%
 
Abstimmungen insgesamt : 12

Welche Musicalschule würdet ihr wählen?

Beitragvon Viooo » 01.02.2008, 10:45

Hallo!

Mich würde mal interessieren, wie ihr das so seht:

Wenn ihr die Wahl zwischen den 5 Musicalschulen UdK Berlin, Folkwang Essen, JvdeA Hamburg (Stipendienplatz), Konservatorium Wien und Theater Akademie München hättet, welche würdet ihr wählen?
Also vorausgesetzt, ihr würdet an allen 5 genommen und ihr könntet entscheiden, an welcher ihr anfangt?!?

Was spricht für, was gegen die Schulen?
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Beitragvon Jul » 01.02.2008, 12:11

Also wenn man an allen Schulen genommen wird, muss man sich erstmal keine Sorgen bezüglich seines Talents machen.
Meiner Ansicht nach sind alle von dir genannten Schulen sehr gut. Die JvdeA stellt ein Sonderfall dar. Zum einen hast du hier schon während der Ausbildung gute Kontakte zu SE, jedoch denke ich dass die Lehre an den staatlichen noch ein Tick strammer ist.
Ich denke es gibt viele, die sich wünsche würden auf nur eine der Schule zu kommen. Wenn man schaut, woher die guten Nachwuchs Musicaldarsteller kommen, findet man sowohl die UdK, als auch die Folkwang, das Konservatorium oder die Theater Akademie in München.
Wenn man wirklich die Wahl hat, würde ich einfach nach meinem Bauchgefühl gehen.
Jul
 
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Beitragvon Flo87 » 01.02.2008, 22:42

Jaja, zwischen den 4 staatlichen würde ich so wählen, dass man sich an seiner Schule wohlfühlt, da jede der schulen an sehr individuelles Klima hat, was auch schon bei den AP's merkt. Die JvdeA ist natürlich nicht sooo gut wie die staatlichen was sie bei den geringen Gebühren und 3 Jahren Ausbildung natürlich auch nicht kann.
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Beitragvon Charlie Brown » 24.02.2008, 22:40

@Flo87
a) Warum ist die Academy "natürlich" nicht so gut, wie die staatlichen Schulen?
b) Welche "geringen Gebühren" meinst Du? Ich entsinne mich, da monatlich 900 Öcken abgedrückt zu haben.

Die Dozenten sind allemal Spitzenklassen.
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Beitragvon Flo87 » 25.02.2008, 01:06

a: eben weil die gebühren so gering sind.
b: Ein Student an einer staatlichen Schule kostet jährlich ca. 50000 Euro. Nach Adam Riese kommt man somit auf eine Summe von 4166,6 Euro pro monat, also dem 4,6 fachen. Daher kann man (muss man aber nicht) schlussfolgern, dass alleine schon aufgrund des Budgets ein wesentlich komplexerer und vielschichtigerer Unterricht möglich ist. Dazu kommt noch die Dauer der Ausbildung, die an staatlichen 4 Jahre beträgt, nicht nur 3 Jahre. Also ist die AUsbildung um ein drittel länger, was auch wieder eine ganze Menge ist...
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Beitragvon Charlie Brown » 26.02.2008, 01:41

Du erliegst da offenbar dem Trugschluß, daß die 900€ die Ausbildung wie an anderen Schulen komplett tragen würden. Paß mal auf, ich will das auch für Dich verständlich machen:
Nicht alles, was nach Milchmädchenrechnung plausibel erscheint, ist es auch.
Und nicht alles, was wenig (sic!!!) kostet ist auch gleich schlecht.

Die Academy trägt sich nicht wie sämtliche anderen privaten Musicalschulen durch die Beiträge der Schüler, sondern wird finanziell hauptsächlich von der Stage Entertainment selbst getragen.
Die 900€ pro Kopf sind da in der Berechnung der geringste Faktor.
Rechnen wir das mal hoch:
Momentan gibt es an der Academy 34 Schüler in 3 Jahrgängen. D.h. das jährliche Budget würde sich nach Deiner Rechnung auf 34 x 900€ x 12 =367.200€ belaufen. Nun gibt es allerdings mindestens 43 Dozenten, die nach Deiner Rechnung von diesem Betrag bezahlt werden müßten. Nun kommen noch Raummiete, Heiz- und Wasserkosten usw. usw. dazu. Das ist beim besten Willen nicht zu machen.

Aber um mal vom Finanziellen wegzukommen:
Das Dozenten-pro-Schüler-Verhältnis auf der Academy liegt bei etwa 1,25 Dozenten, die auf einen Schüler kommen. Jetzt sag Du mir doch bitte, an welcher staatlichen Hochschule das zu finden ist.

Was die Unterrichtsqualität anbelangt:
Der Unterricht IST vielschichtig und fundiert. Was Du nun unter "komplexer" verstehst, kann ich nicht wirklich beurteilen, allerdings greifen alle Unterrichtsbereiche auch in die anderen verzahnend ein.
Es handelt sich zudem ausschließlich um Dozenten, die entweder früher oder auch derzeitig noch praktisch in Theatern in ganz Deutschland und auch im Ausland arbeiteten.

Die Ausbildungzeit von 3 Jahren klingt zwar weniger, allerdings kann man sich darüber kein Urteil erlauben, wenn man den Stundenplan nicht kennt. Da kommt rein zeitlich nämlich sogar noch mehr Unterrichtszeit zusammen als in den 4 Jahren, die die staatlichen Schulen haben. Der Arbeitstag beginnt einfach früher und endet auch später. Und freie Tage gibt es auch exakt nur einen pro Woche, nämlich den Sonntag. Unterricht findet in 2 möglichst ununterbrochenen Blöcken von jeweils 20 Wochen am Stück statt.

Wie ich die Mentalität hier im Forum kenne, wird dieser Post mal wieder durch Totschlagargumente wie "Das is aber so-und-so, das weiß ich" auf taube Ohren stoßen, aber ich kann es einfach nicht ab, wenn irgendwelche Unwahrheiten als Tatsachen verbreitet werden, von Leuten, die keine Ahnung haben, wovon sie reden.
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Beitragvon Rigo » 26.02.2008, 21:50

Charlie Brown hat geschrieben:Wie ich die Mentalität hier im Forum kenne, wird dieser Post mal wieder durch Totschlagargumente wie "Das is aber so-und-so, das weiß ich" auf taube Ohren stoßen, ...


ich weiß nicht, wie das an den Musicalschulen ist, kann also nur schätzen, aber ich denke, das ist hier keinesfalls verboten oder? Ein Forum dient zur Meinungsäußerung, meiner Ansicht nach.

Davon agebesehen glaube ich, dass die Qualität einer Ausbildung nicht von den Schulkosten abhängig zu machen ist.
"Ich darf doch Elphie zu dir sagen?"
"Klingt schon 'n bisschen tussig."
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Beitragvon Charlie Brown » 26.02.2008, 23:00

Danke, Rigo! Dann sind wir ja einer Meinung :)
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Beitragvon Claudi1305 » 01.03.2008, 11:19

Hallo,
also richtig, man sollte die Qualität der Ausbildung nicht von den Kosten abhängig machen.
Also die Joop van Ende ist mit Sicherheit nicht schlecht, schließlich sind ja einige bekannte Namen von der Schule gekommen, allerdings bin ich der Meinung, dass sie ohne die Kontakte zur der SE vielleicht auch nicht so weit gekommen wären.
Unparteiischer und gut ist die UdK. Ich kenne einige, die auf der Schule waren. Ich habe nur gutes gehört und die meisten würden sofort wieder auf diese Schule gehen. Ich selber kann es nicht beurteilen, aber auch ein Ruf bringt einen vielleicht ja irgendwie weiter. ;-)
Claudi1305
 
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