Das Musical Netzwerk:
Das Musical Forum. Wir lieben Musicals.
Das Musicalforum für Deutschland, Österreich und die Schweiz mit Community und deiner Kritik zum Thema Musicals.
Musicaltickets und Hotels
Preiswert und schnell gebucht:
Karten für die beliebtesten Musicals!
www.das-musical.de

Das Musicalforum - Deine Musical Community im Internet

Musicals im TV

Termine und Events rund um Musicals

Beitragvon duketgg » 20.07.2007, 17:39

Die Rocky Horror Picture Show (GB/USA, 1975)
Sonntag, 22.07.2007, Kabel 1
Beginn: 22.25 Uhr - Ende: 00.25 Uhr - Länge: 93 Min.

Darsteller: Barry Bostwick (Brad), Tim Curry (Frank'N'Furter), Jonathan Adams (Dr. Everett Scott), Susan Sarandon (Janet), Patricia Quinn (Magenta), Peter Hinwood (Rocky), Richard O'Brien (Riff Raff)
Autor: Jim Sharman, Richard O'Brien
Musik: Richard O'Brien
Original Titel: The Rocky Horror Picture Show
Regie: Jim Sharman
FSK: 12

----------------------------------------------------------

ARTE, Dienstag, 24. Juli 2007 um 20.40 Uhr
Hair
Spielfilm, USA 1979 (Original mit deutschen Untertiteln)
Regie: Milos Forman, Drehbuch: Michael Weller, Musik: Galt Mac Dermot, Produktion: CIP, Produzent: Lester Persky, Michael Butler
John Savage (Claude Hooper Bukowski), Treat Williams (George Berger), Annie Golden (Jeannie Ryan), Berverly d'Angelo (Sheila Franklin), Dorsey Wright (Lafayette "Hud" Johnson), Don Dacus (Woof Daschtind), Cheryl Barnes (Dionne)

Wiederholungen :
26.07.2007 um 03:00
29.07.2007 um 00:30
07.08.2007 um 14:55

Der junge Farmerssohn Claude Hooper Bukowski aus dem ländlichen Oklahoma hat seinen Einberufungsbefehl für Vietnam in der Tasche, als er im New Yorker Central Park George Berger und dessen Freunden begegnet. Zunächst irritiert ihn das übermütige Leben der Hippies, denen es Spaß macht, die braven Bürger zu schockieren. Aber bald entdeckt er auch sympathische Seiten an den ausgelassenen "Blumenkindern".
Berger verschafft sich und den anderen Zugang zu einer Gartenparty bei der hübschen und reichen Sheila, in die sich Claude zuvor Hals über Kopf verliebt hat. Es fällt ihm daher nicht leicht, sich schon bald von seinen neuen Freunden verabschieden zu müssen.
Claude kommt in ein Ausbildungslager der US-Army in die Wüste von Nevada. Hier herrscht ein ganz anderer Ton. Kurz vor dem Abflug der Rekruten nach Vietnam tauchen plötzlich Claudes Hippie-Freunde auf. In einer gestohlenen Uniform schmuggelt sich Berger in das Camp und ermöglicht Claude ein Wiedersehen mit Sheila. Er ahnt allerdings nicht, welchen Preis er dafür bezahlen muss.

Das Drehbuch entstand nach dem Musical von Gerome Ragni, James Rado und Galt MacDermot. Die Autoren waren in den 60er Jahren Wortführer der Gegenkultur und Propagandisten der Gewaltlosigkeit. Der Film ist in fünf Musikkapitel unterteilt, die jeweils einen Schlüsselmoment thematisieren: "The Tunnel Suite", "I got Life", "Hare Krishna", "Black Boys/White Boys" und "Let the Sun Shine in".
Obwohl das Rock-Musical Hair anfangs durch nackte Darsteller und andere Aufsässigkeiten schockierte, war es 1968 ein Riesenerfolg am Broadway und trat seinen Siegeszug durch 22 Länder an. Regisseur Milos Forman machte daraus ein faszinierendes Zeitporträt der "Blumenkinder" mit fulminanten Song- und Tanznummern.
Mit zwei Oscars und zahlreichen anderen Preisen gehört der gebürtige Tscheche Milos Forman zu den höchstdekorierten Regisseuren der Gegenwart. Zum Film kam er in den 50er Jahren als Drehbuchautor und Regieassistent. Anfang der 60er Jahre wechselte er ins Regiefach und emigrierte später nach Amerika, da er mit seinen Filmen in der Tschechoslowakei regelmäßig aneckte. Einer flog übers Kuckucksnest (1965) war Formans Durchbruch. Die Romanverfilmung mit Jack Nicholson in der Rolle des aufsässigen McMurphy bescherte ihm 1975 seinen ersten Oscar. Insgesamt erhielt der Film fünf der begehrten Trophäen. 1984 bekam Forman seinen zweiten Oscar für die Mozart-Biografie Amadeus.
Der Regisseur gilt als Nonkonformist, der gern politische Seitenhiebe austeilt. Daran mangelt es auch seinem Hippie-Musical Hair nicht. Der Musikfilm trägt seinen Titel nicht nur wegen der damaligen Frisurenmode. Die Haarpracht der Hippies ist ein Symbol für Widerstandsgeist und Unabhängigkeit. Hair ist ein einmaliges Zeugnis der politisch aufgewühlten und friedensbewegten Flower-Power- und Anti-Vietnamkriegs-Bewegung.
Hair war 1980 für einen César als bester ausländischer Film, zwei Golden Globes und den Young Artist Award nominiert.

Obwohl das Musical Hair vor fast 40 Jahren am New Yorker Broadway uraufgeführt wurde, begeistert das Stück nach wie vor die Menschen unterschiedlicher Generationen mit seiner revolutionären Botschaft von "Love and Peace", vom Widerstand gegen verstaubte Konventionen und von Befreiung. Hair spiegelt perfekt den Geist der späten 60er Jahre wider. Doch die Sehnsucht nach dieser Zeit kann den anhaltenden internationalen Erfolg des Musicals nur teilweise erklären. Heute gibt es zahlreiche Hair-Fans, die noch nicht einmal 20 Jahre alt sind. Sie fühlen sich angezogen von Kostümen und Ideen, die zur Entstehungszeit des Musicals eine wahre Revolution darstellten. In einer Zeit, die von wirtschaftlichem und finanziellem Kalkül bestimmt wird, bietet Hair mit seinen freiheitlichen, anarchistischen Impulsen eine andere Sicht der Welt.

Tom O'Horgan, der Hair für den Broadway inszenierte und für seine Arbeit einen Tony Award erhielt, sagt über das Musical:"Einmal im Leben kommt einem eine Idee, die einen bestimmten Zeitpunkt perfekt zum Ausdruck bringt, die Idee für eine Theaterform, die durch ihr Wesen und ihre Sprache, durch Musik, Kostüme, Tanz und selbst durch ihren Titel eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs vollendet beschreibt."

-----------------------------------------------------------

ARTE, Dienstag, 24. Juli 2007 um 22.40 Uhr

Let The Sun Shine In
Dokumentation, Frankreich 2007, Erstausstrahlung
Regie: Pola Rapaport, Wolfgang Held

Zum 40. Geburtstag von Hair ist eine Neuproduktion des Musicals geplant. Der Dokumentarfilm nimmt das zum Anlass für einen Rückblick auf die 60er Jahre. Zu sehen sind Archivbilder sowie Interviews mit den wichtigsten Machern und Schauspielern des Originalmusicals. Ein Dokumentarfilm, in dem auch die Musik dank zahlreicher Auszüge nicht zu kurz kommt.

1967 schrieb Clive Barnes, Theaterkritiker bei der "New York Times", über die Premiere des Musicals "Hair" im Joseph Papp Public Theater:"Hair ist keine Geschichte, sondern ein Fest. Gefeiert werden der menschliche Körper, Marihuana, Liebe und -. Es ist brillant, neu, bewegend, subtil [...] Ein Augenblick reiner Freude. Das aufrichtigste Stück, das derzeit in der Stadt gespielt wird. Das beste Stück. Das freieste Stück."
Die Dokumentation ist kein Musikfilm, sondern ein Film über ein Musikphänomen. Sie beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Musicalverfilmung Hair, zeichnet ein Bild der damaligen Zeit und stellt Orte sowie an der Produktion beteiligte Personen vor. Parallel dazu wird gezeigt, wie an der Neuproduktion des Musicals gearbeitet wird, ein Zeichen dafür, dass das Phänomen Hair bis heute fortlebt.
Zuletzt geändert von duketgg am 24.07.2007, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.
Bild
duketgg
 
Beitr.: 6260
Registriert: 16.07.2005, 17:35
Wohnort: z. Z. München

Beitragvon luigi luceni » 24.07.2007, 17:58

Am Montag, 30.07.2007, 09.15 - 10.45 Uhr ist Uwe Kröger in "Klingendes NRW" im WDR zu Gast.
luigi luceni
 
Beitr.: 67
Registriert: 27.06.2006, 08:54

Beitragvon duketgg » 24.07.2007, 22:56

Tommy
Spielfilm, Großbritannien 1975 (ARD, Synchronfassung)
Regie: Ken Russell; Kamera: Dick Bush, Ronnie Taylor, Robin Lehman; Schnitt: Stuart Baird; Musik: Pete Townshend, John Entwistle, Keith Moon;
Moderation: Uschi Obermaier; Produzent: Ken Russell, Robert Stigwood; Produktion: Hemdale Film Corporation, Robert Stigwood Organisation

Mit: Roger Daltrey (Tommy Walker), Oliver Reed (Frank Hobbs), Ann-Margret (Nora Walker Hobbs), Elton John (Local Lad), Eric Clapton (der Prediger), John Entwistle (John Entwistle), Keith Moon (Onkel Ernie), Pete Townshend (Pete Townshend), Jack Nicholson (der Spezialist), Tina Turner (Acid Queen)

Dienstag, 31. Juli 2007 um 20.40 Uhr

Wiederholungen:
06.08.2007 um 15:00
14.08.2007 um 15:00

Der sechsjährige Tommy muss zusehen, wie sein aus dem Krieg heimkehrender Vater erschlagen wird. Darauf eingeschworen, den Vorfall zu vergessen, verliert Tommy nicht nur die Fähigkeit zu sprechen - fortan hört und sieht er auch nichts mehr. In diesem Zustand wächst Tommy zu einem jungen Mann heran. Seine Mutter Nora und ihr Geliebter Frank bringen ihn zu diversen Wunderheilern, doch niemand kann ihm helfen. Als Nora und Frank eines Tages Tommys Fähigkeit entdecken, am Flipper-Automat Rekorde zu brechen, schlagen sie aus dieser Gabe skrupellos Kapital. Tommy selbst bleibt weiterhin in seiner Traumwelt gefangen. Erst als seine Mutter ihn durch einen riesigen Spiegel schleudert, wird der Bann gebrochen: Tommy erwacht zu neuem Leben. Als hätte sich seine Lebensenergie über all die Jahre hinweg aufgestaut, verfällt er in einen euphorischen Taumel und preist sich selbst als neuen "Messias". Er steigt zu einer Art Guru auf und findet unter den Blumenkindern der 70er Jahre zahllose Anhänger. Abermals schlagen Nora und Frank den größtmöglichen Profit aus der Gabe des Jungen, verkaufen "Tommy-Fanartikel" und errichten ein "Tommy-Feriencamp". Doch eines Tages kippt die Stimmung: Tommys Jünger wenden sich gegen ihn, stürmen das Camp, töten Nora und Frank. Tommy bleibt alleine zurück - endgültig befreit und bereit, ein "normales Leben" zu beginnen.

1969 veröffentlicht die britische Rockgruppe "The Who" das Album "Tommy": In 24 Songs erzählen Pete Townshend, Roger Daltrey, John Entwistle und Keith Moon die Geschichte von Tommy, dem blinden, tauben und stummen Jungen, der keine Freunde hat, aber einen bösen Onkel, der ihn missbraucht. Jedes der 24 Lieder ist ein Kapitel für sich, gemeinsam bilden sie die wohl berühmteste Rockoper der Welt. Der Song "I'm Free" wird schnell zur Hymne der 68er-Bewegung. "Tommy" erzählt von der Philosophie der späten 60er Jahre, vom Geheimnis um Woodstock, von Selbsterkenntnis und Starkult, von Orientierungslosigkeit und Lebenssinn. "The Who"-Gitarrist Pete Townshend, der alle 24 Songs alleine komponiert hat, antwortet auf die Frage nach dem Hintergrund dieser Oper:"Sie ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, ein Symbol der neuen Sensibilität, eine Reflexion der jugendlichen Subkultur und ihres Narzissmus. Eine Tendenz von anti-aggressivem Verhalten". Alle Themen und Probleme der Flower Power-Generation stecken in diesem einen Album. "Tommy" begeistert nicht nur die Kritiker, auch die anschließende Welttournee ist eine der erfolgreichsten der Rockgeschichte.

1975 verfilmt der in England geborene Ken Russel, der 1970 mit "Liebende Frauen" den internationalen Durchbruch schaffte, die fantastische Rockoper. Der umstrittene Exzentriker kleidet die Konsum- und Gesellschaftskritik von "The Who" in schrille, psychedelische Bilder, die den Geist der 70er Jahre verströmen. Eine Besonderheit seines Kultfilms besteht dabei in dem Kunstgriff, auf herkömmliche Dialoge völlig zu verzichten: Fast alle Texte des Films werden in Liedform vorgetragen. Neben den beeindruckenden Leistungen der Hauptdarsteller Oliver Reed ("Gladiator"), Ann-Margret ("Grumpy Old Men - Ein verrücktes Paar") und "The Who"-Sänger Roger Daltrey bleiben vor allem die skurrilen Auftritte der Popstars Tina Turner, Eric Clapton und Elton John im Gedächtnis.
Bild
duketgg
 
Beitr.: 6260
Registriert: 16.07.2005, 17:35
Wohnort: z. Z. München

Beitragvon luigi luceni » 14.08.2007, 22:43

15. August
SWR (BaWü)
18:45 - 19:45
Landesschau BaWü
zu Gast: Stuttgarts neue Elphaba
luigi luceni
 
Beitr.: 67
Registriert: 27.06.2006, 08:54

Beitragvon TigerKoko » 23.08.2007, 20:41

Die schönsten Musicals
Welches ist das beliebteste Musical im Norden? Diese Frage haben die Zuschauerinnen und Zuschauer per Internetabstimmung auf der NDR Homepage entschieden. Von "A Chorus Line" bis "Funny Girl", von "Grease" bis "West Side Story" standen über 50 Musicals zur Wahl. Sandra Maahn präsentiert das Ergebnis der Zuschauerwahl und damit die schönsten Melodien aus den 40 beliebtesten Musicals.

NDR, heute 23.08.07 um 21.00 Uhr !!!!!!!!!!!!!!!!!
Benutzeravatar
TigerKoko
 
Beitr.: 846
Registriert: 13.02.2005, 11:35
Wohnort: Duisburg/NRW

Beitragvon duketgg » 25.08.2007, 13:00

Verstehen Sie Spaß? – Best of
Samstag, 25. August 2007, 20.15 Uhr

"Die Zuschauer können noch einmal den Auftritt des Musicals We will rock you erleben. Rund um die Hits der Kultband hat der britische Starkomiker Ben Elton ein Science-Fiction-Märchen geschrieben, in dem sich Musikrebellen in ferner Zukunft gegen die Diktatur eines weltumspannenden Unterhaltungskonzerns auflehnen. Mit Begeisterung präsentieren die Darsteller der Kölner Musical-Bühne eine Kostprobe der aufwändigen Produktion."

----------------------------------------

Sonntag, 26. August 2007 um 20.40 Uhr
Saturday Night Fever (Wiederholung: 02.09.2007 um 00:10 Uhr)
Bild
duketgg
 
Beitr.: 6260
Registriert: 16.07.2005, 17:35
Wohnort: z. Z. München

Beitragvon luigi luceni » 05.09.2007, 15:38

Weiss jemand, was die Nr. 1 bei "Die schönsten Musicals " war?
luigi luceni
 
Beitr.: 67
Registriert: 27.06.2006, 08:54

Beitragvon Zazu » 05.09.2007, 15:47

Starlight Express hat gewonnen... hier kannst du dir die Gesamtliste anschauen... (Und mein Favourit ist auch Platz 5 *strahl*)

Liebe Grüße zazu
Wir sind alle Teil dieses Universums und das Leben - ein ewiger Kreis!
Zazu
 
Beitr.: 31
Registriert: 22.10.2006, 15:29
Wohnort: Istein

Beitragvon Musicalinchen » 05.09.2007, 18:53

Die Zuschauer haben echt gut abgestimmt, bin mit dem Ergebnis zufrieden. :D
War eine schöne Sendung, solche Sendungen über Musicals im Speziellen sollten öfters laufen!
"Wirklich frei macht wahrscheinlich nur der Wahnsinn."
Musicalinchen
 
Beitr.: 89
Registriert: 05.05.2005, 16:41
Wohnort: Am Bodensee

Beitragvon luigi luceni » 16.09.2007, 14:19

heute abend ( 16.09.07)
kommt auf sat 1 um 20:15 die sendung "träume werden wahr"
u.a. dabei: starlight express
luigi luceni
 
Beitr.: 67
Registriert: 27.06.2006, 08:54

VorherigeNächste


Weitere interessante Musical Diskussionen


Zurück zu Musical Termine



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Suche
Musicaltickets
Schlagwörter
Musical und Hotel
Als Spartipp oder romantische Geschenkidee: Musicalreise mit Hotel buchen.
Diese Seite speichern
Reklame


Musicalmedien
Musicalmagazin
Musical
Das Musicalmagazin thatsMusical.de liefert aktuelle Nachrichten, Berichte, Interviews, Tickets und Rezensionen aus der Welt der Musicals.
Musicalmagazin, Musicaltickets, Musical CDs, Musicallexikon, Musicalreise, Musical-Charts
Reklame


Wir sind gelistet bei
freizeit musik bildung reisen Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits www.beliebtestewebseite.de