von navismo » 22.05.2007, 11:13
Was ich an dem Stück toll finde. Dass es von Leuten geschrieben wurde, die mit der Musicalwelt nichts zu tun haben.
Duncan Sheik, der Komponist, kommt aus der Rock`n Roll Welt und Stephen Sater - der Lyricist - von dem hab ich vorher noch nie etwas gehört.
Dazu ist das Konzept, die Band sichtbar auf die Bühne zu stellen ebenfalls neu..... und ganz ehrlich: ein Stück das sieben Jahre brauchte, bis es an den Broadway gelangte, das keine Lloyd-Webber, Mackintosh, Disney-Connection hat, muss man einfach begrüßen.
Leute wie Duncan Sheik fordern von uns, dass wir unsere Hörgewohnheiten ändern. Dass die Amis mit dem Stück am Anfang auch Probleme hatten, lässt sich an den Auslastungszahlen erkennen. Die lagen die ersten Wochen um die 40 % und da wurde sicherlich kein Gewinn gemacht.
Jetzt ist das Stück mit "Grey Gardens" ein Favorit auf den Tony!
Die Stage Holding wird es nicht bringen.... aber vielleicht mal ein ambitioniertes Stadttheater!